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Gilden Kölsch Lauf Cup

Gilden Kölsch Lauf Cup: Führungswechsel

Norbert Schneider (TuS Mechernich 1897) übernimmt nach Porzer Sommerabendlauf die Führung in der Gesamtwertung. Marion Eschweiler (TSV Weiß) schließt zur Vereinskameradin Michaela Nagel punktgleich auf.

Nach einjähriger Pause fand der traditionsreiche Sommerabendlauf des GSV Porz bereits zum 18. Mal statt. Auf einen extra ausgeschriebenen Frauenlauf wurde allerdings in diesem Jahr verzichtet, sodaß sich bei angenehmen Temperaturen Frauen und Männer zugleich auf den gemeinsamen Weg über die 10km-Distanz machten. Der gut zu laufende und überwiegend schattige Rundkurs mußte zweimal durchlaufen werden.

Nach 32:27 Minuten lief Oliver Kempis vom TSV MST Köln mit großem Abstand als erster Läufer durchs Ziel. Auf den zweiten Rang lief in 34:48 Minuten der Vorjahressieger in der Gesamtwertung des Gilden Kölsch Lauf Cup, Frank Briesenick vom TuS Köln rechtsrheinisch. Auf den dritten Platz lief in 35:23 Minuten Norbert Schneider (TuS Mechernich 1897), der damit auch mit 232 Punkten die Gesamtführung im Gilden Kölsch Lauf Cup übernahm.
Gefolgt von Marc Fricke (Non-Stop-Ultra Brakel, 197 Punkte) und Rana Martin Bhattacherjèe (TuS Köln rechtsrheinisch, 184 Punkte).

Bei den Frauen gewann den Sommerabendlauf Sigrid Zündorf aus Köln in 40:49 Minuten vor der Zweitplatzierten Gabi Bodenstein-Rutkowski von der TSG Valbert 1894 in 41:32 Minuten. Marion Eschweiler (TSV Weiß) lief in 41:59 Minuten auf den dritten Rang und konnte damit in der Gesamtwertung auf ihre Vereinskameradin Michaela Nagel aufschließen. Beide führen nun die Gesamtwertung des Gilden Kölsch Laufcups mit 189 Punkten, vor der Drittplazierten Carola Rentergent (SG Zons) mit 180 Punkten, an.

Die Strecke im Erholungsgebiet Leidenhausen ist ein Geheimtip und etwas für ausgesprochene Puristen im Laufsport. Frei nach dem Motto „Back to the roots“ markiert ein weißer Kreidestrich auf dem Waldboden die Startlinie. Auf viel unnötigen „Schnickschnack“ wird nach Aussage des Organisationsleiters und Ultralauflegende Helmut Urbach verzichtet.

Und bei den über 160 Läufern, die sich an diesem lauen Sommerabend auf den Weg gemacht hatten, kommt dieses ursprüngliche Konzept sehr gut an. Es muß nicht immer das Mega-Laufevent sein, war von vielen Läufern nach dem Zieleinlauf zu hören.

Auch der Organisationsleiter der Gilden Kölsch Lauf Cup Ralph Scherbaum freut sich sehr, daß der Sommerabendlauf des GSV Porz wieder zurück in die Laufgemeinde gefunden hat.

Sorgen bereitet ihm jetzt allerdings der 21. Kölner Friedenslauf, der nach Auskunft des veranstaltenden Vereins TFG Köln-Nippes in diesem Jahr wegen organisatorischer Probleme wahrscheinlich ausfallen wird.
Doch auch hier bemühen sich die Laufcup- Organisatoren um Hilfestellungen, damit auch dieser Traditionslauf weiter bestehen bleiben kann.

Weitere ausführliche Informationen über den Gilden Kölsch Lauf Cup finden Sie unter: www.gilden-laufcup.de

(28.08.2008/Pressemitteilung Gilden Kölsch Lauf Cup)

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